Anwendungsbereich
Für erhöhte Anforderungen und universellen Einsatz.
Messen, Anzeigen, Regeln, Überwachen und Schalten im Mediumtemperaturbereich von -20 °C...+80 °C, mit Temperaturkompensation.
Messbereich Umschaltbar 2,5/15 m/s. Der Luftstromwächter setzt sich zusammen aus
Schaltverstärker, Messsonde und Anzeigegerät. Sonden und Schaltverstärker sind
untereinander ohne Abgleich austauschbar.
Einbau- und Wartung
Die Messsonde ist weitgehend resistent gegen aggressive Medien. Temperaturschwankungen werden kompensiert. Bei grossen Änderungsgeschwindigkeiten kann es kurzzeitig zu
Messwertverfälschungen kommen. Deshalb sollte die Sonde nicht unmittelbar hinter dem Heizregister angeordnet werden.
Sonden und Messverstärker sind untereinander austauschbar und erfordern keinen Abgleich.
Verschmutzte Sonden können im spannungslosen Zustand bei Raumtemperatur mit jedem beliebigen Reinigungsmittel ausgespült werden.
Planungshinweise
Der Luftstromwächter WFR 200 arbeitet nach dem Ruhestromprinzip. Bei vorhandener
Strömung ist das Relais angezogen. Es fällt ab bei Unterschreiten des eingestellten Sollwertes.
Messleitungen und Starkstromleitungen sind getrennt voneinander zu verlegen, um unerwünschte Einstreuungen zu vermeiden.
Wird der Luftstromwächter mit einem elektronischen Störmeldesystem verbunden, so ist zu
berücksichtigen, dass der Störmeldekontakt des Relais im spannungslosen Zustand geschlossen
ist. Nach Anlegen der Versorgungsspannung bleibt dieser Zustand ca. 30 ms lang aufrechterhalten, bis das Relais anzieht.
Bei Verwendung hochohmiger Messinstrumente, Regler oder Schreiber ist der Spannungsausgang mit 10 kOhm
abzuschliessen.
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